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Blinddarm könnte die Entstehung von Parkinson beeinflussen

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Eine Entfernung des Blinddarms könnte das Risiko, an Parkinson zu erkranken, senken. So lautet die Hypothese, die Forscher aus einer schwedischen Registerstudie mit Daten von etwa 1,6 Millionen Menschen ableiten. Die Publikation in Science Translational Medicine liefert erste Hinweise über einen möglichen Einfluss des Wurmfortsatzes auf die Entstehung der Parkinsonkrankheit (2018; doi: 10.1126/scitranslmed.aar5280).

Parkinson kann sich auch in nicht motorischen Krankheitsmerkmalen, wie zum Beispiel gastrointestinalen Beschwerden, äußern. Diese treten bereits Jahre vor ersten motorischen Symptomen auf.

Um den Einfluss des Blinddarms auf den Krankheitsverlauf zu untersuchen, wurden in der Studie sowohl der Zeitpunkt der Entnahme des Wurmfortsatzes als auch die Anhäufung von Alpha-Synuclein in entfernten Appendices untersucht. Die epide­miologischen Daten zeigen, dass eine zumeist im Jugendalter vorgenommene chirurgische Entfernung des Wurmfortsatzes das Risiko, Jahrzehnte später an einem sporadischen Morbus Parkinson zu erkranken, deutlich herabsetzt.

Link:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Morbus%20Parkinson?nid=98870